Zwei Goldmedaillen im Frauenfußball und überwiegend positive Ergebnisse, das ist die Bilanz unserer saarländischen Sportlerinnen und Sportler bei den Olympischen Spielen in Rio. Die positive Bilanz unserer Athleten zeigt sich eindrucksvoll in der Tatsache, dass drei Viertel unserer saarländischen Sportler, einen Platz unter den Top Ten der Welt erzielten. Ein Ergebnis, auf das unsere Sportler stolz sein können.

Besonders erfreulich sind die Goldmedaillen unserer Fußballerinnen Dzsenifer Marozsan (Rastbachtal) und Josephine Henning (Rotenbühl), die an der Eliteschule des Mädchenfußballs unter ihrer Trainerin Margret Kratz zu international erfolgreichen Nachwuchsspielerinnen geformt und beim 1. FC Saarbrücken gespielt haben.

Ein großartiger Erfolg ist auch der sechste Platz von Pauline Schäfer (TV Pflugscheid/Gymnasium am Rotenbühl) im Gerätturnen mit der Mannschaft; ebenso der sechste Platz von Christoph Fildebrandt mit der 4x200 Meter Freistilstaffel.

Annika Bruhn war gleich in drei Schwimmdisziplinen am Start: in der 4x 100 m Lagen- und 4x200 m Freistilstaffel errang sie jeweils einen zwölften Platz, über 200m Freistil erzielte sie im Vorlauf eine persönliche Bestzeit.

Für die 20 Jahre junge Laura Müller (LC Rehlingen und Gymnasium am Rotenbühl) ist der neunte Rang mit der 4x400 m Staffel ein schöner Erfolg und ein hoffnungsvoller Start in eine internationale Leichtathletik-Karriere. Die Staffel konnte in Rio de Janeiro eine neue Saisonbestleistung aufstellen.

Unsere große Medaillenhoffnung im Weitsprung, Sosthene Moguenara (LAZ Saarbrücken), vor Rio mit 7,16 m auf Platz zwei in der Weltrangliste, hat sich leider Ende Mai unglücklich am Knöchel verletzt und konnte bis Rio keinen Wettkampf mehr bestreiten. Trotz dieses Handicaps erreichte sie mit 6,61 m den guten zehnten Rang. Mit 26 Jahren hat sie noch alle Chancen für Tokio.

Der neunte Platz im Ruder-Leichtgewichtsvierer, der sich erst auf den letzten Drücker für Olympia qualifiziert hatte, ist für Tobias Franzmann ein sehr achtbares Ergebnis.

Der neunte Platz im Doppel von Michael Fuchs und Johannes Schöttler sowie der 13. Platz im Mixed von Michael Fuchs mit seiner Partnerin Birgit Michels spiegeln nicht die Dramatik der gezeigten Spiele wieder. Badminton auf allerhöchstem Niveau haben beide im Doppel und Mixed gegen die Weltranglistenersten geboten und musste sich nur knapp geschlagen geben.

Zwei Spitzensportler hatten sich sicherlich mehr erhofft. Der frühere Europameister Marc Zwiebler wurde im Einzel Badminton 14. und Anne Haug wurde 36. im Triathlon.

Mit Lisa Klein (RSC Überherrn) im Bahnradfahren und Patrick Franziska, 1. FC Saarbrücken - Tischtennis, waren zwei weitere saarländische Sportler als Ersatz in Rio, aber leider nicht im Einsatz.

Die Sportstiftung Saar gratuliert allen saarländischen Olympioniken zur Olympiateilnahme und zu ihren Erfolgen in Rio und wünscht für die Zukunft weiterhin viel Erfolg.

Vom 7. bis 18. September werden in Rio noch die Paralympics stattfinden. Aus dem Saarland sind Claudia Nicoleitzik, Nicole Nicoleitzik, Vanessa Braun und Maike Hausberger nominiert.

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